Wo findest du die Datenschutzeinstellungen eines Google-Kontos?

Die meisten Einstellungen, die sich auf Kontoaktivitäten auswirken, findest du auf der Seite Google-Konto > Daten und Datenschutz. Unter Android kannst du auch die Google App öffnen, auf dein Profilbild tippen, „Google-Konto verwalten“ auswählen und dann „Daten und Datenschutz“ aufrufen. Melde dich am Computer im richtigen Konto an und öffne denselben Bereich. Google beschreibt den Weg sowohl für Android als auch für Computer in der offiziellen Hilfe: Zugriff auf Aktivitäten und deren Verwaltung. Die genaue Bezeichnung kann je nach Sprache der Benutzeroberfläche abweichen; die Namen der Kontobereiche helfen jedoch bei der Orientierung.

Unter „Verlaufseinstellungen“ findest du Steuerungsmöglichkeiten für verschiedene Arten von Aktivitäten. Auf der Seite Aktivitätseinstellungen kannst du prüfen, welche Kategorien aktiviert sind; unter „Meine Aktivitäten“ kannst du bereits gespeicherte Einträge ansehen und verwalten. Namen, Anordnung und sichtbare Optionen können je nach Sprache, Gerät und verfügbaren Funktionen des Kontos variieren. Richte dich deshalb nach dem Namen der Einstellung und der Erklärung auf dem Bildschirm, statt dich nur auf einen auswendig gelernten Pfad zu verlassen. Die Beschreibung hilft auch dabei, vor einer Änderung zu verstehen, welche Aktivität betroffen ist.

Bevor du etwas änderst, überprüfe, welches Konto in deinem Profil angezeigt wird. Auf gemeinsam genutzten Smartphones, in Browsern mit mehreren angemeldeten Konten oder auf Geräten, auf denen private und berufliche Konten abwechselnd verwendet werden, lässt sich leicht das falsche Konto prüfen. Wird dein Konto von einem Unternehmen, einer Bildungseinrichtung oder einem Familienmitglied verwaltet, kann die zuständige Administration bestimmte Optionen einschränken. Das Dashboard ist eine Verwaltungsstelle für das Konto, aber keine vollständige Übersicht über alles, was auf jedem Gerät oder in jedem Dienst vorhanden ist. Behalte diese Unterscheidung im Blick: Die Einstellungsseiten helfen bei den angebotenen Kontrollen, zeigen aber nicht zwangsläufig jeden Eintrag und jeden Speicherort von Informationen.

Speichern, Aufbewahren und Personalisieren sind unterschiedliche Dinge

Zunächst sollte man unterscheiden, ob eine Aktivitätskategorie gespeichert werden darf und wie lange sie aufbewahrt wird. Mit den Aktivitätseinstellungen kannst du Kategorien wie „Web- & App-Aktivitäten“, „Standortverlauf“ oder „YouTube-Verlauf“ aktivieren oder pausieren. Das hängt von den Einstellungen und der Verfügbarkeit für dein Konto ab. Google erklärt in der Hilfe für Computer, wie du festlegst, welche Aktivitäten gespeichert werden: Aktivitätseinstellungen auf dem Computer. Gehe nicht davon aus, dass alle Kategorien gleichermaßen aktiviert oder pausiert sind, sondern prüfe den Status in deinem Konto.

Die Aufbewahrungsdauer ist eine separate Entscheidung. Eine Kategorie kann aktiviert sein und zugleich eine automatische Löschung vorsehen, sobald die Daten ein bestimmtes Alter erreichen. Du kannst Aktivitäten auch manuell löschen. „Speichern“ bedeutet hier, neue Einträge in einer durch eine Einstellung erfassten Aktivitätskategorie aufzunehmen; „Aufbewahren“ bezeichnet den Zeitraum, in dem Einträge im Verlauf verfügbar bleiben; „Löschen“ ist eine Aktion für bereits vorhandene Einträge. Diese Einstellungen sind nicht mit den Personalisierungsoptionen der einzelnen Dienste gleichzusetzen. Wenn du die Begriffe auseinanderhältst, kannst du die passende Einstellung für dein Ziel auswählen, statt von einem Schalter mehrere unterschiedliche Änderungen zu erwarten.

Aktivitäten können zu relevanteren Angeboten beitragen, etwa zu Empfehlungen oder angepassten Ergebnissen. Die konkrete Wirkung hängt jedoch von der Art der Daten und dem Produkt ab. Das Pausieren einer Aktivitätskategorie ist nicht dasselbe wie das Deaktivieren jeglicher Personalisierung, und geänderte Werbeeinstellungen löschen keinen Verlauf. Wenn du eine bestimmte Funktion einschränken möchtest, suche nach ihrer eigenen Einstellung und lies, welche Aktivitäten sie verwendet. Die allgemeinen Datenschutzseiten von Google beschreiben Kontrollmöglichkeiten, ersetzen aber nicht die produktspezifischen Erläuterungen jedes Dienstes. Eine Änderung an einer Einstellung belegt deshalb nicht, dass sich unabhängige Einstellungen oder Verwendungen ebenfalls geändert haben.

So prüfst oder pausierst du das Speichern von Aktivitäten

Prüfe auf der Einstellungsseite jede Kategorie einzeln. Öffne ihre Beschreibung, um zu verstehen, welche Aktivitäten sie umfasst und welche Folgen eine Pause haben kann. Google weist darauf hin, dass du in diesem Bereich verwalten kannst, welche Aktivitäten im Konto gespeichert werden. Die Anleitung für Computer beschreibt das allgemeine Vorgehen: Im Konto gespeicherte Aktivitäten verwalten. Die einzelnen Einstellungen haben nicht immer denselben Umfang. Nimm deshalb nicht an, dass eine Option automatisch jede Suche, App-Nutzung oder jedes Gerätesignal erfasst. Wenn du vor der Änderung die Beschreibung liest, kannst du den vorgesehenen Umfang besser einschätzen.

Wähle zum Ändern einer Einstellung die passende Kategorie aus und nutze die Option zum Aktivieren oder Pausieren. Falls eine Bestätigungsseite erscheint, lies den Text, bevor du zustimmst. Eine Pause betrifft üblicherweise das Hinzufügen künftiger Aktivitäten, die von dieser Einstellung erfasst werden; sie ist nicht als Aufforderung zu verstehen, frühere Einträge zu löschen. Öffne dafür „Meine Aktivitäten“ und verwende die verfügbaren Löschoptionen. Prüfe vor dem Entfernen den ausgewählten Zeitraum und die Kategorie. Ein sorgfältiger Blick auf den Bestätigungstext hilft, nicht versehentlich einen längeren Zeitraum oder eine andere Kategorie als beabsichtigt auszuwählen.

Als praktische Kontrolle kannst du notieren, welche Kategorien vor der Änderung aktiviert waren und welches Ziel du mit der Anpassung verfolgst. Wenn du beispielsweise verhindern möchtest, dass eine Kategorie neue Aktivitäten speichert, pausiere sie. Möchtest du zusätzlich frühere Einträge entfernen, musst du sie gesondert löschen. Nimm jede Änderung bewusst vor und prüfe nach dem Speichern den angezeigten Status des Kontos. Die Benutzeroberfläche kann sich ändern. Die offizielle Hilfe ist daher eine Anleitung zum Vorgehen, aber keine Garantie, dass jede Schaltfläche immer genau am selben Ort zu finden ist. Kehre nach der Änderung zur Einstellungsseite zurück und vergewissere dich, dass für die richtige Kategorie die gewünschte Option angezeigt wird.

Automatische Löschung einrichten und ihren Umfang prüfen

Bei einigen Aktivitätseinstellungen kannst du festlegen, dass ältere Einträge automatisch gelöscht werden. Ob diese Möglichkeit verfügbar ist und welche Zeiträume angezeigt werden, hängt von der Kategorie und den aktuellen Optionen des Kontos ab. Prüfe die Einstellung in jeder Kategorie, wähle einen der angebotenen Zeiträume und bestätige die Änderung. Gehe nicht davon aus, dass eine für eine Kategorie festgelegte Frist auch für andere gilt: Prüfe jeden Verlauf separat. Die auf deinem Bildschirm angezeigten Bezeichnungen und Optionen sind maßgeblich, da die verfügbaren Einstellungen zwischen Konten variieren können.

Die automatische Löschung wirkt normalerweise nicht sofort auf alles, was bereits vorhanden ist. Sie soll Einträge entfernen, die die ausgewählte Zeitbedingung erfüllen; neuere Daten können bis zum Erreichen dieser Grenze weiterhin angezeigt werden. Wenn du Aktivitäten sofort löschen möchtest, verwende die manuelle Löschoption. Prüfe vor der Bestätigung sorgfältig den Zeitraum, etwa einen bestimmten Abschnitt oder den gesamten Verlauf dieser Kategorie. In der Google-Hilfe zum Zugriff auf und zur Verwaltung von Aktivitäten wird die Verwaltung über das Konto beschrieben: Google-Konto-Hilfe. Lies den Bestätigungstext, damit klar ist, welche Einträge betroffen sein sollen.

Nachdem du einen Zeitraum festgelegt hast, kehre zur Einstellungsseite zurück und prüfe, ob die Option für die richtige Kategorie angezeigt wird. Falls die Einstellung fehlt oder nicht geändert werden kann, überlege, ob du ein beaufsichtigtes oder verwaltetes Konto verwendest oder ob die Funktion in diesem Zusammenhang nicht verfügbar ist. Aus der allgemeinen Hilfe lässt sich nicht ableiten, welche Möglichkeiten eine einzelne Person ohne Prüfung ihres Kontos sieht. Dieser Leitfaden behauptet daher nicht, dass ein einheitlicher Zeitraum für alle gilt. Die Einstellung, die in deinem Konto angezeigt wird, ist die maßgebliche Grundlage für die Bedienung. Wenn eine Option nicht verfügbar ist, solltest du nicht annehmen, dass die Einstellung einer anderen Kategorie ersatzweise gilt.

Was du außerdem prüfen solltest: Geräte, Dienste und Sitzungen

Eine vollständige Prüfung ist nicht abgeschlossen, wenn du lediglich die Aktivitätseinstellungen geändert hast. Prüfe, welche Geräte in deinem Konto angemeldet sind und welche Apps oder Drittanbieterdienste Zugriff haben. Das sind getrennte Prüfungen: Wenn du einen Verlauf pausierst, meldet das andere Geräte nicht ab und widerruft keine Berechtigungen für Apps. Die Seiten zu Kontoaktivitäten und Sicherheit helfen bei der Verwaltung von Aktivitäten; Geräte und Berechtigungen haben jedoch eigene Verwaltungsbereiche. Betrachte jeden Bereich als separaten Teil der Prüfung und verwende für die gewünschte Aktion die passende Einstellung.

Es lohnt sich auch, die Einstellungen des Produkts zu prüfen, in dem die Aktivität entsteht. Eine Datenschutzeinstellung in einer App kann deren lokale Funktionsweise oder den eigenen Verlauf betreffen, während sich die Kontoeinstellungen auf die von Google beschriebenen Kategorien beziehen. Wenn du mehrere Geräte nutzt, kontrolliere, ob du überall mit demselben Konto angemeldet bist und ob die Änderung dort angezeigt wird, wo du sie erwartest. Werden Aktivitäten ohne Anmeldung erzeugt oder auf dem Gerät gespeichert, deckt eine Kontoeinstellung sie möglicherweise nicht auf dieselbe Weise ab. Der Umfang hängt von Einstellung und Kontext ab; eine Änderung auf einer Seite gilt nicht automatisch für jedes Gerät oder Produkt.

Mit einer kurzen Checkliste kannst du die Prüfung abschließen, ohne verschiedene Aktionen zu verwechseln:

  • Bestätige das Konto und prüfe den Status jeder Aktivitätskategorie.
  • Entscheide getrennt, ob du neue Einträge pausieren, vorhandene löschen oder eine automatische Löschung einrichten möchtest.
  • Prüfe Geräte, Sitzungen und Zugriffe Dritter in den jeweils zuständigen Bereichen.
  • Kontrolliere die Einstellungen nach dem Speichern erneut, besonders wenn du zwischen Konten oder Geräten wechselst.

Diese Reihenfolge garantiert nicht, dass jede Spur gelöscht wird. Sie hilft dir, die vom Konto angebotenen Kontrollen systematisch zu prüfen. Wenn du einen bestimmten Verlauf verwalten möchtest, vergewissere dich, dass genau dieser Verlauf ausgewählt ist, anstatt dich auf eine allgemeine Änderung an anderer Stelle zu verlassen.

Was das Löschen von Aktivitäten nicht beweist

Wenn du Aktivitäten unter „Meine Aktivitäten“ löschst, kannst du Einträge verwalten, die von den Aktivitätseinstellungen von Google erfasst werden. Daraus folgt jedoch nicht, dass alle mit dem Konto verbundenen Daten gelöscht wurden. Informationen können anderen Einstellungen, Diensten, Zwecken oder Fristen unterliegen. Außerdem können bestimmte Daten abhängig von den geltenden Richtlinien für eine gewisse Zeit aus betrieblichen, sicherheitsbezogenen oder rechtlichen Gründen gespeichert bleiben. Eine Verlaufsseite bietet nicht unbedingt einen vollständigen Überblick über sämtliche Datenverarbeitungen. Das Löschen ist daher am besten als Aktion für die Einträge zu verstehen, die von der jeweiligen Einstellung erfasst werden.

Das Löschen ist auch nicht als Aufforderung zu verstehen, Nachrichten, Dateien, Fotos, lokale App-Daten, geteilte Inhalte oder von Dritten aufbewahrte Informationen zu entfernen. Informiere dich für jeden Fall über den jeweiligen Dienst und dessen Verwaltungs- oder Löschwerkzeug. Die geltende Datenschutzerklärung beschreibt, wie Google Daten über seine Dienste hinweg verarbeitet; Hilfeseiten erläutern konkrete Einstellungen. Diese Dokumente haben unterschiedliche Aufgaben. Hier ist die offizielle Hilfe zur Verwaltung von Aktivitäten maßgeblich, keine Zusage einer vollständigen Löschung. Wenn du ein bestimmtes Element entfernen möchtest, ermittle den betreffenden Dienst und prüfe die dort verfügbaren Löschmöglichkeiten.

Formuliere dein Ziel möglichst genau: „Ich möchte das Speichern dieser Kategorie pausieren“, „Ich möchte diese Einträge löschen“ oder „Ich möchte die Aufbewahrungsdauer verkürzen“. Prüfe anschließend, ob du die passende Einstellung gewählt hast, und lies die Erläuterung zu ihrem Umfang. Wenn du ein Datenschutzrecht geltend machen oder dein Konto löschen möchtest, nutze die offiziellen Werkzeuge für dein Anliegen und beachte die in deinem Land geltenden Vorschriften. Die verantwortungsvolle Schlussfolgerung ist begrenzt: Mit diesen Einstellungen lassen sich bestimmte Verläufe verwalten; sie bestätigen nicht, dass sämtliche einer Person zugeordneten Informationen verschwunden sind. Diese Einschränkung verhindert, dass eine erfolgreich geänderte einzelne Verlaufseinstellung mit einer umfassenderen Löschung verwechselt wird.